Eure Gruselgeschichten

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Liebe Smeeter!

Danke für das tolle Event am Freitagabend! Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Und hier sind die drei Geschichten zum Nachlesen:

Auf Facebook könnt ihr für eure Lieblingsgeschichte abstimmen 😊

Viel Spaß! 😊

Eure Alissa

1. Geschichte

Freier Fall

Na super. der Aufzug ist schon wieder defekt, denke ich und nehme seufzend die Treppe. Nach 55 Stufen schaue ich schnaufend zwischen das Geländer hinauf und frage mich wieso ich mir keine Wohnung unterhalb des 12. Stocks suchen konnte. Wo die Flurlampen wenigstens noch flimmern und noch nicht ganz kaputt sind. Wieder greife ich zum Geländer um neuen Schwung zu holen und fasse dabei in irgendwas klebriges. Iirrgh!! Ich scttel mich. Ich hasse dieses Haus mit diesen ekligen Mitbewohnern und den Reinigungskräften, die nur herkommen um den Eingang mit ihren Kippen zu verschmutzen.

 Gerade will ich es mir an der Hose abwischen, da höre ich wie die Tür des Aufzugs sich aufschiebt. Ich haste wieder herunter, stolpere fast und halte in der letzten Sekunde den Fahrstuhl auf. Quetsche mich hindurch.

Als die Tür zugeht überdenke ich, ob das nicht doch eine schlechte Idee war in einen defekten Aufzug zu steigen. Innerlich versuche ich es als halb so wild ab zu tun und hole mein Handy raus. Akku leer! Mist.

Das Geräusch des Fahrstuhls wird leiser und schmerzend im Ohr, bis er holprig stoppt. Ich atme tief ein und bevor ich mich freue wundere mich darüber wie schnell ich oben angekommen bin. Doch die Tür öffnet sich nicht. Durch einen kleinen Spalt kann ich sehen, dass ich mich in der 9. Etage befinde. Ein Schatten zieht vorbei, als wäre es ein Windzug. Von unten höre ich ein Kreischen, ein Knallen und wieder Stille. Ich drücke mich in eine Ecke des Fahrstuhls um mich zu verstecken. Das flackernde Licht im Flur erlischt, der Spalt wird düster und es herrscht Totenstille

Mittlerweile suche ich voller Verzweiflung den Hilfe-Knopf in mitten der ganzen Tasten des Fahrstuhls. Gefunden!

 Hastig drücke ich ihn gleich mehrere Male, da zieht die Tür des Fahrstuhls leise auf. Der Flur stocken duster. Plötzlich llt der Fahrstuhl als ich mich gerade langsam aufrichten will. Unter kreischen presse ich meine Augen zu und höre nur den lauten Windzug der sich daraus ergibt. Mein Innerstes drückt sich von unten gegen meinen Hals.

Es gibt einen lauten Stoß und ich wache erschreckt unter Schnappatmung auf, der Druck presst sich in meinen Kopf.. ich höre lautes Gekreische und spüre wie sich jemand in meine Hand krallt. Kein Windzug mehr. Nur noch mein Herz spüre ich bis in den Kopf schlagen.

Lautes Gemurmel, Unruhe und dazwischen: Kommst du jetzt? Ich wollte noch an den Schießstand.. da gibts so süße Kuscheltiere zu gewinnen!  Ich schaue meiner besten Freundin hinterher, die schon weiter eilt und mache meinen Gurt los

 

2. Geschichte

Die hübsche Anhalterin

Ein Autofahrer mittleren Alters sieht auf einer nächtlichen Landstrasse, kurz vor einer Autobahnauffahrt eine junge und hübsche Anhalterin stehen. Er ist glücklich verheiratet und hat selber eine Tochter in diesem Alter, so überlegt er nicht lange und beschließt das Mädchen, soweit es in die gleiche Richtung will, mitzunehmen, damit ihr nichts passiert. Er liest ja Zeitung.Das Mädchen ist hrend dankbar und nennt als ihre Zieladresse ein Dorf, welche auf der Strecke unseres Autofahrers liegt. So steigt sie ein und legt brav den Sicherheitsgurt an.

 Bei der Fahrt erutert ihr der Autofahrer noch die Gefahren beim Trampen. Sie ist etwas schweigsam, was unseren Autofahrer nicht sonderlich wundert, und so fahren sie in Richtung der Heimatstadt des Mädchens.So gegen 23.30 Uhr wird die Kleine jedoch ein bisschen unruhig und fragt immer wieder, ob sie es zu der Zieladresse, welche sie angegeben hat, denn auch bis um Mitternacht schaffen rden. Der Mann meint dass es leider durch den nun einsetzenden Regen ein bisschen schwierig sei, diese Zeitvorgabe einzuhalten.

 Das Mädchen rutscht auf seinem Sitz unruhig herum und reibt sich die Hände. Unser Fahrer meint zu ihr, ob sie friere, wenn ja dann könne sie gerne seine Jacke anziehen, welche auf der cksitzbank länge. Das macht das Mädchen auch, schnallt sich wieder an und rutscht weiter unruhig auf ihrem Sitz herum. Kurz vor 24.00 Uhr steigen ihr Tränen in die Augen, der Autofahrer ist der festen Überzeugung dass sie Angst vor der Standpauke ihrer Eltern hätte und versucht beruhigend auf sie einzureden.Nachdem er seine Ausführungen beendet hat, schaut er um die Reaktion auf seine Ansprache zu sehen.

 Zu seinem großen Schrecken muß er feststellen, das das Mädchen nicht mehr da ist. Der Gurt ist noch eingerastet, aber das Mädchen ist verschwunden. Da es dafür (denkt unser Fahrer) eine natürliche Erklärung geben muß, fährt er den letzten Streckenabschnitt auf der Suche nach ihr nochmals ab. Er denkt sie wäre vielleicht aus dem Auto gefallen.Als das alles nichts bringt, beschliest er zu der angegebenen Adresse zu fahren. Als er in die vom Mädchen genannte Strasse im Dorf fährt, sieht er zu seinem Erstaunen schon wohl eine ganze Familie mit ernsten Gesichtern auf der Strasse stehen.

 Er steigt aus und stammelt den Leute in Stichpunkten die seltsame Begebenheit. Ein Mann lässt sich von der Gruppe, geht auf ihn zu und behrt in mit Tnen in den Augen an der Schulter, als ob er ihn umarmen wolle und sagt dann: "Wir haben schon auf dich gewartet. Das macht sie jedes Jahr an ihrem Todestag

 

3. Geschichte

Die leuchtend roten Augen

Es war eigentlich ein ganz normaler Freitagabend. Die Arbeit war hektisch und ich müde und froh das nun endlich ein entspanntes Wochenende bevor stand.

Um vom Tag abzuschalten, schaute ich also bei Smeet rein. Ein bissel Boosts sammeln, Räume klicken und smaltalken. Seit Tagen fiel mir aber schon dieser komplett schwarze Avatar mit den leuchtend roten Augen auf, der hier und da einfach so in den öffentlichen Räumen auftauchte und nach einer Weile wieder verschwand. Niemand anderes schien das zu bemerken, also tat auch ich es bald als unwichtig ab. Bis zu diesem besagten Freitagabend.

Als ich zu müde war loggte ich mich wie gewohnt aus Smeet aus, schloss das Fenster und fuhr meinen Laptop herunter. Zu klappen, nochmal strecken und dann auf ins Bett. Wollte ich..

Denn ein undefinierbares Geräusch hielt mich von meinem Vorhaben ab. Ein Geräusch das vom ausgeschalteten Laptop kam. Also klappte ich ihn nochmal auf, um nachzuschauen. Zwei kleine Mini Blitze zuckten über das Display und irgendwie schien es als würde sich etwas Schwarzes in dem Schwarz des Displays bewegen. Seltsam.. Aber nach einer Weile war es verschwunden und ich schob das eben Gesehene auf meine Müdigkeit, klappte den Laptop wieder zu und machte mich auf den Weg ins Bett. Allerdings nicht ohne den Stecker zu ziehen. Sicher ist eben sicher..

Die Nacht war sehr unruhig. Ich träumte von leuchtend roten Augen im Dunkel des Schlafzimmers und von seltsamen Geräuschen. Am nächsten Morgen war ich froh, dass es nur Träume waren, zumindest ging ich davon aus und startete wie geplant in den Tag.

Auf dem Weg zum Bäcker hatte ich die seltsamen Ereignisse längst vergessen und bummelte entspannt an den Läden vorbei die auf dem Weg zum Bäcker lagen.

Plötzlich hörte ich wieder diese seltsame Stimme, blieb stehen, schaute mich erschrocken um und stellte fest, dass sie aus dem Schaufenster des Technikgeschäfts kamen, vor dem ich stand. Ich traute meinen Augen kaum und ein kalter Schauer lief mir über den Rücken denn dort im Schaufenster stand ein Fernsehgerät mit zwei leuchtend roten Punkten auf dem schwarzen Bildschirm, die mich anstarrten. Darüber tauchten Buchstaben auf, die sich wiederum zu Wörtern formten. "Feuer, schnell" stand dort geschrieben. Andere Passanten schienen nichts zu bemerken also griff ich nach meinem Smartphone, um das Gesehene zu fotografieren. Doch das Display des Handys blieb schwarz. Ich vernahm wieder diese gruselige Stimme, dieses Mal vom Handy her kommend und sah wie sich zwei leuchtend rote Punkte auf dem Display bildeten. Panisch ließ ich das Handy fallen und rannte nach Hause. Dort angekommen stellte ich fest das Funken und ein lautes Knistern aus der Steckdose kamen. Ich stellte schnell den Strom ab und ließ mich erst einmal in meinen Schreibtischstuhl fallen. Nur einmal kurz..zum Durchatmen.. Irgendwie muss ich dabei eingeschlafen sein denn plötzlich wachte ich mit dem Kopf auf dem Schreibtisch liegend auf und stellte fest..

Mein Laptop war auf und an, ich war in Smeet. Das Licht war eingeschaltet und es war..Freitagnacht.

Puuuuuuh..alles nur geträumt.

Erleichtert machte ich alles wie gewohnt aus, klappte den Laptop zu und machte mich auf den Weg ins Bett.. Und bemerkte nicht die zwei leuchtend roten Augen die mir vom Fernseher aus hinterher sahen...

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